>DyPro< light

Mit Prozessdesign gegen den Ärztemangel

Die ärztliche Arbeitszeit kann pro stationärem Patienten nahezu halbiert werden.

Das Ärzteblatt besteht inzwischen aus mehr Stellenanzeigen als Inhalt, das Krankenhausbarometer geht von 4.000 unbesetzten Arztstellen aus und ein besorgniserregender Trend zeigt sich darin, dass die Anzahl offener Arztstellen sich in den Jahren 2007 bis 2008 etwa verdreifacht hat.
Viele Arztstellen können aber auch auf Grund der angespannten finanziellen Lage der Krankenhäuser nicht besetzt werden.


In dieser Situation, in der die stationäre Versorgung in vielen Häusern gefährdet ist muss man fragen, ob diese knappe Ressource „Arzt" richtig genutzt wird. Mit >DyPro< light ist es möglich, Delegationspotentiale in Zahlen auszudrücken: Doch während es diverse Initiativen zur Delegation ärztlicher Tätigkeiten an andere Berufsgruppen gibt, sprechen Messungen zur Verwendung ärztlicher Arbeitszeit eine andere Sprache. In zahlreichen Abteilungen nimmt das Informationsmanagement knapp 50% der ärztlichen Arbeitszeit in Anspruch. Klar ausgedrückt heißt das, das der Arzt sich bis in den Sommer hinein mit Organisation von Terminen, Arztbriefschreibung, Besprechungen etc. beschäftigt, bevor er sich um seine Patienten kümmern und das tun kann, wofür er Medizin studiert hat.

Unser Ziel ist es, den Häusern zu zeigen, an welchen Stellen sie ihre Ärzteschaft am besten entlasten kann und sie bei der Umsetzung zu unterstützen. Dadurch lindern sich die Effekte des Ärztemangels einerseits, andererseits verbessert sich die Kostensituation des Hauses.

 

Lösungsansatz:

  1. Interviews zur Aufnahme der wichtigsten Behandlungsprozesse
  2. Validierung durch Analyse der Bewegungsdaten der Abteilung
  3. Mehrdimensionale Multimomentaufnahme in Eigen- und Fremddokumentation zur Bestimmung der Verwendung der Arbeitszeit
  4. Kalkulation von Personalbedarf und Aktivitätszeiten für die Patientenversorgung und andere Aktivitäten
  5. Quantifizierung der Optimierungspotentiale

 

Ergebnis:
Ein Bericht, der Personalbedarf durch die Behandlungsprozesse mit dem durch die infrastrukturellen Vorgaben vergleicht, der die Optimierungspotentiale nachweist und die Verwendung der Arbeitszeit zeigt. Dadurch werden die Hebel von Optimierungsmaßnahmen quantifizierbar, was eine sichere Priorisierung ermöglicht.
Selbstverständlich begleiten wir Sie auch gerne bei der Umsetzung der Maßnahmen.

 

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